Saarländischer Karate - Verband e.V.

Saarländischer Karateverband

Bericht und Fotos von Hans Jörg Fries

Neuausrichtung im Kumite-Bereich:
Sichtung für den SKV-Landeskader am
Olympiastützpunkt Saarbrücken
Saarbrücken, 16. August 2026 – Nach der Sommerpause startete der Kumite-Kader des
Saarländischen Karate Verbandes e. V. (SKV) an der Hermann Neuberger Sportschule am
Olympiastützpunkt Saarbrücken mit Schwung in das zweite Halbjahr. Das erste reguläre
Kadertraining nach den Schulferien stand ganz im Zeichen der Zukunft und der gezielten
Talentförderung: Im Rahmen der Trainingseinheit fand eine offizielle Sichtung für den
Landeskader Kumite statt.
Offizielle Begrüßung durch den Vorstand
Zur Eröffnung der Maßnahme betonten Präsidium und Vorstand des SKV die Bedeutung der
kontinuierlichen Nachwuchsarbeit. Verbandspräsident Stefan Louis – in Begleitung seines
Vizepräsidenten Patrick Waldraff – begrüßte die zahlreichen Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Sichtung sowie die Athletinnen und Athleten des bestehenden Kaders
herzlich. Ein besonderer Gruß galt den begleitenden Eltern und Betreuern, den drei
verantwortlichen Landestrainern Jonathan Horne (ehemaliger Welt- und Europameister),
Amelie Herges und Annika Summa sowie den weiteren anwesenden Vorstandsmitgliedern,
darunter SOK-Stilrichtungsreferent Manfred Schlicher und Öffentlichkeitsreferent Hans Jörg
Fries.
Klare Rollenverteilung und ganzheitliche Bewertungskriterien
Die Sichtung bildete den Auftakt für das zukünftige Entwicklungskonzept im SKV. Das
Trainergespann Horne, Herges und Summa macht deutlich, dass eine erfolgreiche
Leistungssportförderung auf einer engen Symbiose zwischen den Vereinen und dem Verband
basiert: Das fundierte Basistraining verbleibt in den Heimatvereinen, während der
Landeskader als leistungsorientierte Ergänzung dient, um Nachwuchstalente gezielt auf ein
höheres Niveau zu führen.
Bei der Beurteilung der Sportlerinnen und Sportler ging es den Landestrainern weit über reine
Momentaufnahmen hinaus. Die Motivation hinter der Sichtung liegt darin, Potenziale
frühzeitig zu erkennen und Entwicklungswege aufzuzeigen. In die Bewertung flossen
vielseitige Faktoren ein:
 Trainingsbereitschaft & Leistungswille: Einsatz, Fleiß und das Verhalten im
Trainingsalltag.
 Disziplin & Verlässlichkeit: Die Bereitschaft, kontinuierlich und konsequent an
Stärken sowie Schwächen zu arbeiten.
 Entwicklungspotenzial: Die persönliche und sportliche Lernkurve. Entscheidend ist
nicht allein der Ist-Zustand, sondern die Motivation, Schritt für Schritt dazuzulernen.
 Bisherige Wettkampferfolge: Erfolge und bisher gezeigte Leistungen als ergänzende
Bausteine.
Ausblick: Verlässliche Strukturen und offenes Training
Mit der Sichtung setzt der SKV ein Zeichen für Transparenz und verlässliche Strukturen.
Neben den regulären Monats- und Dienstagstrainings am Sportcampus Saar werden künftig
auch regelmäßige offene Trainingseinheiten angeboten. Diese bieten engagierten
Heimatsportlern ohne Kaderstatus die Möglichkeit, Verbandsluft zu schnuppern, wertvolle
Impulse mitzunehmen und sich schrittweise an die Kaderarbeit heranzuführen.
Der Saarländische Karate Verband bedankt sich bei allen Athletinnen und Athleten, Eltern
und Heimtrainern für das große Engagement und blickt positiv auf die bevorstehenden
Aufgaben im zweiten Halbjahr.